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Mednyanzky, Alois (Alajos) von.


ErzĂ€hlungen, Sagen und Legenden aus Ungarns Vorzeit. Pesth,, bei Konrad Adolph Hartleben 1829.. VIII, 472 S.. Maserierter Pappband d.Zt. mit RĂŒckenschild und –strichvergoldung. An Ecken, Kanten und Kapitalen etwas bestoßen. 0 €
Erste Ausgabe (Goedeke XII,411; Wurzbach 17,244ff.; nicht in der Bibl. der BrĂŒder Grimm). - Gelegentlich etwas stockfleckig.
A.v.Mednyanszky von Medgyes (Priko-pa 1784 – 1844 Galgocz) entstammte altungarischem Adel, seine Mutter war eine GrĂ€fin Eszterhazy. StandesgemĂ€ĂŸ besuchte er die Theresianische Ritterakademie, wurde durch Vermittlung des Grafen Saurau Edelknabe am kaiserlichen Hof, studierte anschließend an der königl. Ungarischen UniversitĂ€t in Preßburg Jura und trat 1804 in den Staatsdiens bei der Hofkanzlei in Wien. 1810 zog er sich auf seine GĂŒter zurĂŒck und beschĂ€ftigte sich fortan intensiv mit der ungarischen Geschichte. Bedeutend waren „seine Sammlungen von Original-Urkunden, ... Memoiren, ... Original-AufsĂ€tzen berĂŒmter MĂ€nner ..., welche Sammlung bald eine solche Bedeutung erhielt, daß nach jener, jetzt dem ungarischen National-Museum einverleibten, kaum ihres Gleichen zu finden war.“ (Wurzbach). FĂŒr das im ersten Drittel des Jahrhunderts „mĂ€chtig erwachte National-Bewußtsein in Ungarn“ (ders.) sind seine Arbeiten von großer Bedeutung. Angeregt von und in Zusammenarbeit mit seinen Freunden HORMAYR und HAMMER-PURGSTALL trug Mednyanszky die vorliegenden "ErzĂ€hlungen, Sagen und Legenden" zusammen und hat so „wesentlich zur Verbreitung wichtiger Kenntnisse ĂŒber sein engeres Vaterland Ungarn beigetragen.“ (ders.). Dem Vorwort ist zu entnehmen, daß einige der Geschichten verstreut bereits gedruckt waren, und daß Mednyanszky die Sammlung als Keim einer ungarischen Nationalliteratur und –kunst verstanden wissen möchte. Etliche der ErzĂ€hlungen beziehen ihren Stoff aus der Zeit der tĂŒrkischen Bedrohung und Besatzung. Die BrĂŒder Grimm scheinen bei ihren volkskundlichen Forschungen von seiner Arbeit keine Kenntnis gehabt zu haben.
 
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