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Dressler, Ernst Christoph.


Freundschaft und Liebe in melodischen Liedern. Mit einer gestochenen Titelvignette und zwölf gestochenen Notentafeln. NĂĽrnberg,, bey Gabriel Nicolaus Raspe 1779.. Kl-4°. XVI, 48 S.. Marmorierter Pappband (um 1900) mit RĂĽckenschild. Dieses mit kleiner Fehlstelle; etwas berieben, Ecken und Kapitale etwas bestoĂźen. Lt. Eingeklebter Marke ist der Einband von der „Lette Verein Buchbinderei Berlin“ hergestellt. 0 €
Zweite Auflage, ebenso selten wie die erste (Goedeke IV/I, 108,19 nur die Ausgabe 1774; Hayn/G. II,81). - Unbeschnitten, gelegentlich leicht gebräunt, Ss.35/36 nach Ss. 37/38 gebunden. Auf „römischem Bütten.“ Bemewerkenswer ist, daß die Titelvignette um 90° gedreht eingedruckte ist.
E.Chr.Dressler (Greußen/Thüringen 1734 – 1779 Kassel) studierte in Halle und Jena Theologie, anschließend in Leipzig Jura und bei GELLERT Dichtkunst. Wegen der Kriegsereignisse verließ er die Stadt und verdingte sich als Quartiermeister bei einem Husarenregiment in Bayreuth. Hier wurde sein Talent als Sänger entdeckt und von der MARKGRÄFIN FRIEDERIKE SOPHIE WILHELMINE gefördert. „Durch seine Bildung und seine dichterischen Fähigkeiten gewann [er] die besondere Gunst des MARKGRAFEN FRIEDRICH VON BAYREUTH“. (MGG 3,799). Nach dessen Tod war er bis 1767 Kammermusiker in Gotha, danach bis 1771 Kapelldirektor in Wetzlar. Nach einem Aufenthalt in Wien, wo er auch vor JOSEPH II. sang, war er von 1774 bis zu seinem Tod als Kammermusiker und Tenor in Kassel angestellt. Ein Hauptanliegen seiner Schriften war die Förderung einer selbständigen Oper in deutscher Sprache, dazu schlug er die Bildung von stehenden Opernhäusern und Musikschulen vor. In seinem Werk huldigte er dem Empfindsamkeitskult seiner Zeit. Auch die vorliegende Schrift ist ganz in diesem Geist verfaßt. Nur „für zärtlich geschaffene Seelen, und nicht für frostige und unempfindliche“ (S.III) sind seine Gedichte und Melodien geschaffen. Die jeweils mit einem eigenen Lied Beschenkten sind „Herr A.R.UTZ [!] in Anspach“, „Professor RASPE in Hessen-Cassel“ (dort Bibliothekar und Dieb, Schöpfer des Münchhausen), „Professor FEDER in Göttingen“, „Professor CASPERSOHN in Cassel“, „Professor WIEDEBURG in Jena“, „Secretair KRAUSENECK in Bayreuth“, „Professor SEYBOLD in Jena“, „Hofmahler und Professor TISCHBEIN in Cassel“, „Herr BOIE in Göttingen“, „Legations-Secretair WETZEL in Regenspurg“, „Herr BUFF Obristwachtmeister und Commendant in Wetzlar“, „Herr VON EINEM in Hannöverisch-Minden“.
 
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