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Cramer, Friedrich.


Zur Geschichte Friedrich Wilhelms I. und Friedrichs II. Könige von PreuĂźen. Hamburg,, bei Hoffmann und Campe 1829.. VII, 183 S.. Pappband d.Zt. mit RĂĽckenschild. An Ecken und Kapitalen etwas bestoĂźen, Aufkleber a.d. untern RĂĽcken. 0 €
Erste Ausgabe (Goedke VII,299,27; Steinbrink 1829.2). - Handschriftl. Besitzeintrag „Miltitz“ a.d Vorstaz, Stempel der Bibliothek „Dietrich von Miltitz“ a.d Titel, vereinzelt leicht stockfleckig.
Obwohl zwischen 1829 und 1836 drei Auflagen erschienen, ist die Schrift heute durchaus selten. Fr.Cramer (Quedlinburg 1779 – 1836 Halberstadt) hatte Zugriff auf das Familienarchiv „der Nachkommen eines der Männer, welchen König Friedrich Wilhelm I. die Erziehung seines Kronprinzen vertraute“. Dabei handelt es sich vermutlich um das Archiv der Grafen VON FINCKENSTEIN oder KALKSTEIN. Diese Dokumente, die detaillierte Einblicke in das problematische Vater-Sohn-Verhältnis gestatten, sind hier zum ersten mal gedruckt. Der Inhalt gliedert sich wie folgt: 1.) Jugend- und Erziehungsgeschichte Friedrichs II.; 2.) Christian Freiherr von Wolf. Seine Verbannung und Wiederberufung nach Halle.; 3.) Vom protestantischen Kirchenthume im preussischen Staat unter den Königen Friedrich Willhelm I. und Friedrich II.; 4.) Friedrich II. und sein Bruder, der Kronprinz August Wilhelm.; 5.) Miscellen. beinhaltend die Ernennung des GRAFEN STEIN zum Vicepräsidenten der Akademie der Wissenschaften, den letzten Willlen Friedrich Wilhelms, sein Begräbnis betreffend u.a.m. Unübersehbar ist der Zweck des Drucks, die Unterschiede zwischen dem Soldatenkönig und seinem aufgeklärten Sohn aufzuzeigen und der Versuch Cramers in den Anmerkungen, die Ähnlichkeit der König-Kronprinz-Konstellation mit der zu seiner Zeit herzustellen, als alle Hoffnungen auf bürgerliche Freiheiten auf dem damaligen Kronprinzen, späteren König Friedrich Wilhelm IV. ruhten. Für Cramer wie auch andere war das Beispiel des aufgeklärten großen Königs ein von der Zensur der Restaurationszeit kaum zu unterdrückender Beleg für die Legitimität der Forderung nach Bürgerrechten.
 
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