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Niemczewicz, Julian Ursyn.


Levi und Sara. Briefe Polnischer Juden. Ein Sittengemälde. Aus dem Polnischen ĂĽbersetzt. Berlin,, bei Ferdinand DĂĽmmler 1825.. XIV S., (1) Bl., Verlagsanzeigen, 320 S. . Pappband mit RĂĽcken- und Deckelschild. 0 €
Erste dt. Ausgabe (Goedeke XVI, 903,21,3; Fürst III,32) - Teils leicht stockfleckig, Titel etwas stärker.
Sehr seltener Briefroman des bedeutenden polnischen Schriftstellers und Politikers. J.U.Niemcewicz (Skoki bei Brest-Litowsk 1757 – 1841 Paris) stammte aus polnischem Kleinadel. Nach dem Besuch der Kadettenschule wurde er Adjutant des Fürsten CZARTORYSKI, unternahm Reisen durch Westeuropa und war 1788 – 1791 als Anhänger der Reformpartei livländisches Mitglied des Reichstages. Als Adjutant KOSCIUSZKOs nahm er am polnischen Aufstand teil, wurde verwundet, kam 1794 für 1? Jahr in russische Kerkerhaft, ging nach seiner Freilassung nach Amerika, wo er mit JEFFERSON und WASHINGTON zusammentraf. 1807 kehrte er zurück und wurde Staatssekretär und Präsident der „Gesellschaft der Wissenschaften“. 1831 nahm er am Novemberaufstand teil und mußte erneut emigrieren, über London ging er nach Paris. Er „wurde zur nationalen Symbolfigur.“ (Brockhaus). In seinen literarischen Werken verfolgte er primär patriotische Ziele. So auch in dem vorliegenden, in dem er heftig die in Polen weit verbreitete chassidische Glaubensrichtung bekämpft, die die Emanzipation und Integration der Juden in Polen rigoros ablehnte. „Die Juden zur Erkenntniß des Wahren zu bringen, sie von Vorurtheilen zu befreien; ihnen zu zeigen, daß sie selbst in Schmach und Niedrigkeit sich begraben, indem sie an den unmenschlichen Vorschriften ihrer Aeltesten halten, und daß sie selbst nur sich den Weg zu allen Vortheilen der menschlichen Gesellschaft abschneiden, - das ist der einzige Zweck dieser Schrift.“ (S.XIV). Die polnische Orig.-Ausgabe erschien 1821; der Übersetzer ist unbekannt.
 
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