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Heyne, Christian Gottlieb.


Schreiben eines Buchdruckergesellens aus H. an seinen guten Freund in L. ĂŒber einige bisher im Druck erschienene Schrifften der Preusischen Publicisten. Ohne Ort,, ohne Drucker 1757.. Kl-4°. 38 S. . Bibl.-Halbleinenband des 19.Jahrhunderts mit handschriftl. RĂŒckentitel. Kleiner Bibl.-Aufkleber a.d RĂŒckdeckel. 0 €
Erste Ausgabe ? (FĂŒr mich bibliographisch nicht nachweisbar, jedoch nennen die „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“ Weimar und die „UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek Halle“ C.G.Heyne als ermittelten Verfasser. Weiter geht aus den ermittelten Standortnachweisen hervor, daß es wohl mindestens zwei Einzeldrucke sowie einen in: Teutsche Kriegs-Canzley 1757,2,12 [so in Göttingen, NiedersĂ€chs. Staats- und UniversitĂ€tsbibliothek] gibt. Neben der vorliegenden Variante mit 38 S. lĂ€ĂŸt sich in einigen Bibliotheken (so in Stuttgart, TĂŒbingen und Konstanz) ein Druck mit nur 27 S. nachweisen, dieser mit dem ermittelten Druckort „Regensburg“.). - Erstes und letztes Blatt mit alten Ausbesserungen im Bund.
C.G.Heyne (Chemnitz 1729 – 1812 Göttingen), „der nachmals so berĂŒhmte Gelehrte und Wissenschaftsorganisator“ (Killy 5,301) kam 1752 nach Dresden und stand seit 1753 als Kopist an der fĂŒrstlichen Privatbibliothek des Ministers HEINRICH GRAF BRÜHL im Dienst. Heyne hatte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Schreibens bereits einige Übersetzungen aus dem Lateinischen veröffentlicht, ein pasquillantisches Pamphlet wie das vorliegende fĂ€llt aber ganz aus dem Rahmen seines Gesamtwerks. Möglich, daß es aus unmittelbarer materieller Not entstand, die „100 Taler jĂ€hrlich“, die er als Angestellter des fĂŒr seine Verschwendungssucht berĂŒchtigten Grafen BrĂŒhl verdiente, „reichten kaum aus gegen das Verhungern“ (ebda). Heyne setzt sich ironisch mit der Flut von Schriften auseinander, die er aus seiner „sĂ€chsischen“, vorgeblich aber preußischen Sicht schildert: „Tag und Nacht gehen unsre Pressen, Schrifften bekannt zu machen, welche den Ruhm unsers Königs retten, seine Rechte vertheidigen, und seine Unschuld der Welt fĂŒr Augen legen sollen. ... Wer das Maaß nicht hat, Soldat zu werden, dem Feldzug nach Sachsen beyzuwohnen, und seine Tapferkeit mit der Faust zu zeigen, will wenigstens nicht ermangeln, durch seine Zunge und Feder seine Streitbegier zu zeigen.“
 
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