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Waiblinger, Wilhelm.


Gedichte. Herausgegeben von EDUARD MÖRIKE. Hamburg (d.i. Canstatt ?), Verlag von G. Heubel 1844. (III -) XII, 287 S. [Angebunden:] HELD, FRIEDRICH WILHELM. Liebe. Tragödie in fĂŒnf Acten. Erfurt, Selbstverlag 1841. 253 S. [Und:] DERS. Freundschaft. Tragödie in fĂŒnf Acten. Ohne Ort (Erfurt ?), Selbstverlag 1842. 400 S. Halblederband d.Zt. mit vergoldetem RĂŒckentitel und –fileten. Leicht fleckig, Kanten etwas berieben, Ecken etwas bestoßen. 1800 €
Zu 1) Erste Ausgabe der Sammlung (Mygdales 87; Goedeke VIII,645, 35). - Zu 2 und 3) Erste Ausgaben (Kosch VII,813; Hirschfeld, Taschengoedeke S.207). - Etwas stockfleckig. Der Block von Waiblingers Gedichten ist etwas schmaler und kĂŒrzer, die ersten Bll. des folgenden Titels deshalb mit Druckspur. Exlibris „OSWALD SPENGLER“ a.d. Vorsatz.
Wohlerhaltenes Exemplar mit bemerkenswerter Provenienz von W.WAIBLINGERs (Heilbronn 1804 – 1830 Rom) posthum von MÖRIKE bearbeiteten und herausgebenen Gedichten. „In WAIBLINGER’s kleinern Gedichten zeigt sich unstreitig diejenige Seite seiner Poesie, die er am reinsten ausgebildet hat. Gleichwohl ist nichts gewisser, als daß der Verfasser sie bei einer spĂ€tern Sammlung einer strengen Auswahl unterworfen und vielfach verbessert haben wĂŒrde. Ein frĂŒhzeitiger Tod hat ihm dies aber nicht erlaubt. Daher ... lag der Gedanke nicht zu fern, es möchte einer seiner Freunde, welcher mit seiner Art hinlĂ€nglich vertraut wĂ€re, diese MĂŒhe ĂŒbernehmen, und der Herausgeber hat sich einer solchen Pflicht nicht entziehen zu dĂŒrfen geglaubt.“ (S.V). Was den mutmaßlichen Erstbesitzer Prinz FRIEDRICH ZUR LIPPE (Detmold 1797 – 1854 Lemgo) dazu veranlasst hat, WAIBLINGERs (der RĂŒckentitel schreibt „Weiblinger“) Gedichte mit den ganz andersartigen und auch im Format abweichenden Tragödien des exzentrischen, liberal-demokratischen Publizisten und Dramatikers F.W.HELD (Neiße 1813 – 1872 Berlin) zusammen binden zu lassen, kann ich nicht einmal vermuten. Die beiden StĂŒcke aus der „‘Firma‘ Tragödien“ (Held im „Geleitswort“ zu "Freundschaft" (S.397) sind alles, was in seiner Reihe „Moderne Original-Tragödien“ (Liebe hat diesen Reihentitel noch nicht) erschienen ist. Mit ihnen stellte er sich selbst in eine Tradition von Dramatikern wie CALDERON, MOLIÈRE, TERENZ, SOPHOKLES und besonders SHAKESPEARE, in deren StĂŒcken allein „der Nachwelt die Quellen fĂŒr das Studium der Sittengeschichte“ (ebda S.398) geliefert werden. Allerdings waren HELDs Tragödien nicht ganz so erfolgreich. Am Schluss erklĂ€rt er sich bereit die StĂŒcke fĂŒr die AuffĂŒhrung auf der BĂŒhne zu bearbeiten, jedoch habe sich „bisher ... außer dem Schauspiel-Director E.BACHMANN in Birnbaum (Pommern) keine BĂŒhne“ interessiert gezeigt.
 
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