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Adami, Johann Samuel.


BĂĽcher-Freunde und BĂĽcher-Feinde, Durch Veranlassung eines vornehmen gelehrten Mannes, und vortrefflichen BĂĽcher-Freundes dergestalt angefĂĽhret, DaĂź Die Ersten eine preiĂźwĂĽrdige Anreitzung zu denen BĂĽchern und werthen Studiis erwecken, Die Andern aber einen jedweden weisen, wie schändlich es lasse, wenn diejenigen, so aus den BĂĽchern gelehrt worden oder doch daraus gelehrt werden solten, einen groĂźen Abscheu vor diesen unschätzbaren BĂĽcher-Schatze von sich spĂĽhren lassen. Alles mit schönen Realien, von Sinn-Bildern, Historien und Gleichnissen, sowohl zur Lust als zur Nutzbarkeit ausgearbeitet. Mit einem Titelkupfer. Dresden, in Verlegung Joh. Christoph Miethens und Joh. Christ. Zimmermanns Buchhl. 1695. Kl-8° Front., (5) Bll., 252 S. Pergamentband d.Zt. mit Schutzkanten. Leicht fleckig, handschriftl. alte RĂĽckentitel und Sigle. 2000 €
Einzige Ausgabe (Hayn/G. IV,559 [„Rar!“]; Graesse, Trésor de livres rare IV,541). - Kupfer außen schmal angeschnitten, leicht gebräunt. Zeitgenöss. gestoch. Exlibris a.d Titelrückseite „MICH[AEL] JOS[EPH] FIBIGER“ (Frankenstein 1657 – 1712 Breslau), Historiker und Theologe, Prälat am St.Mathias-Stift in Breslau. Aus Fibigers Besitz ging das Buch in den der Bibliothek des Stifts über (handschriftl. Eintrag). Nach 1811 wurde die Bibliothek auf Erlass FRIEDRICH WILHELM III. mit der Universitätsbibliothek Breslau vereint (deren Stempel a.d. Exlibris). Aus dieser Zeit ein Bücherzettel „Aus der Bibliothek des St.Mathias-Stiftes zu Breslau“ a.d. Innendeckel.
Gutes Exemplar dieses sehr seltenen Werks; nur vereinzelt in Bibliothekskatalogen und nur dreimal im JAP seit 1950 (1964, 1972 und 2001) nachweisbar. JOHANN SAMUEL ADAMI (Dresden 1638 – 1713 Pretschendorf / Erzgebirge), der für seine literarischen Arbeiten das Pseudonym MISANDER benutzte, wurde 1664 Magister theol. in Wittenberg und war seit 1672 Pfarrer. 1667 wurde er zum kaiserlichen Poëta laureatus ernannt. Er veröffentlichte zahl- und umfangreiche theologische Schriften; mehr als diese sind seine zum „Zweck litterarischer Ergötzung“ (ADB I,S.23) verfassten noch jetzt von Interesse. Wohl nie zuvor war sein Lob des gedruckten Buches und der Bibliophilie aktueller als heute.
 
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