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Schelling, Friedrich Wilhelm Josef.


Denkmal der Schrift von den göttlichen Dingen ac. des Herrn Friedrich Heinrich Jacobi und der ihm gemachten Beschuldigung eines absichtlich täuschenden, LĂĽge redenden Atheismus. TĂĽbingen, in der J.G.Cotta’schen Buchhandlung 1812. VI S., (1) Bl., 215, (1) S. Halblederband d.Zt. mit RĂĽckenschild und –vergoldung. Diese fast vollständig oxydiert. Leicht berieben. 500 €
Erste Ausgabe (Goedeke V,12,27.,20; Schneeberger 105; Jost 45). - Frisches, nur vereinzelt leicht stockfleckiges Exemplar auf Schreibpapier. Gemusterte InnendeckelbezĂĽge.
Das "Denkmal" sollte die letzte größere Veröffentlichung SCHELLINGs bleiben, der in den ihm verbleibenden Jahrzehnten bis 1854 nur noch Aufsätze bzw. Nebenarbeiten zu seinem unvollendet und ungedruckt gebliebenen Werk "Die Weltalter", obwohl 1812 als „unter der Presse“ angekündigt, veröffentlichte. 1809 war seine Frau CAROLINE gestorben. „... es war ein Schicksalsschlag, von dem er sich nie wieder erholte. SCHELLING galt weiterhin als Autorität und als ein Denker, dessen Naturphilosophie zum geistigen Königsweg einer ganzen Generation wurde ... Trotzdem begann, erst unvermerkt, dann immer sichtbarer, der Abstieg. Zunehmend mußte er sich der Gegner erwehren: die Jugendfreundschaft mit HEGEL zerbrach, und bezeichnenderweise ist die letzte Arbeit, die SCHELLING überhaupt veröffentlichte [?], eine Verteidigungsschrift gegen seinen Münchner Kollegen und Rivalen FRIEDRICH HEINRICH JACOBI gewesen (1812).“ (K.Günzel, Die deutschen Romantiker, S.264). SCHELLING verteidigt in dieser Schrift seine Philosophie gegen den Vorwurf des Atheismus in schärfster Weise, fällt ein vernichtendes Urteil über JACOBIs literarische Leistungen und spart nicht mit gehässigen, den Gegner persönlich verunglimpfenden Aussagen. Wie ein Jahrzehnt zuvor bewirkte der Streit zwischen den beiden Philosophen noch einmal heftigste Auseinandersetzungen zwischen den Vertretern der (nicht mehr ganz) neuen, „romantischen“ Schule und ihren Gegnern.
 
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