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Denis, Michael.


Einleitung in die BĂĽcherkunde. Erster Theil. Bibliographie (- Zweyter Theil. Literargeschicht.). In einem Band. Mit zwei wiederholten Titelvignetten und einer mehrfach gefalteten Tabelle. Wien, gedruckt bey Joh.Thomas Edl. v.Trattnern 1777 - 1778. 4°. (7) Bll., 277 S.; (4) Bll., 423 S. Lederband d.Zt. auf fĂĽnf BĂĽnden mit RĂĽckenschild und –vergoldung. Vorderdeckel mit Kratzspur wohl durch einen Nagel, kleine Schabspuren, Ecken etwas bestoĂźen. 900 €
Erste Ausgabe (Petzholdt 98; Mayer, Wiens Buchdruckergeschichte II,43; Giese, Trattner 1502 u. 1560; nicht bei Goedeke). - Zeitgenöss. gelöschter Name a.d. ersten Titel, vereinzelt leicht fleckig, wenige Lagen leicht gebräunt. Insgesamt ein gutes und sauberes Exemplar.
„Zu den angesehensten Persönlichkeiten des geistigen Wien in den letzten Jahrzehnten des 18.Jhrdts zählt Michael Denis.“ (Rabenlechner I,S.7). Der (Ex-) Jesuit M.DENIS (Schärding 1729 – 1800 Wien) trug entschieden zur Verbreitung norddeutscher Aufklärungsliteratur in Österreich bei und errang mit seinen eigenen literarischen Werken höchsten Respekt auch im protes-tantischen Norddeutschland. Fr.NICOLAI war ihm zeitlebens freundschaftlich verbunden. DENIS’ Übertragung der Gedichte OSSIANs war die wohl am stärksten beachtete im deutschen Sprachraum, seine unter dem Pseudonym SINED veröffentlichte Bardenlyrik ein beinahe ebenso großer Erfolg. Seit 1759 an der vornehmsten Schule Österreichs, der Theresianischen Akademie als Lehrer und Aufseher der Garellischen Bibliothek, eine Ansicht ziert die Titel des vorliegenden Werks, veröffentlichte er mehrere buchwissenschaftliche Arbeiten, die sämtlich große Anerkennung bei den Zeitgenossen fanden. So rezensierte JOHANN HEINRICH MERCK bei Erscheinen des ersten Bandes: „Der Barde Sined erscheint hier in dem Licht eines der bescheidensten und ämsigsten Gelehrten, der den ausgebreitetsten Kenntnissen eine nicht gemeine Beurtheilungskraft in Auswahl der Materien an den Tag legt. Es ist dies ohnstreitig ein Werk, das unserm Vaterland und seinem Jahrhundert Ehre macht, und als ein klaßisches Buch auf die Nachkommenschaft fortgehen wird.“ (Der Teutsche Merkur 1778, S.152).
 
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