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Basedow, Johann Bernhard.


Basedowische Chrestomathie von Youngs Lehren der natĂĽrlichen Religion und Tugend aus Seinen Nachtgedanken, bestimmt zur Bibliothek der Rechtschaffnen und zum Vorlesen in philanthropischen Schulen aller besonderen Religionen. Leipzig, in der philanthropischen Buchhandlung bey S.L.Crusius und Steinacker in Dessau 1778. XX S., (1) Bl., 148 S.. Halblederband d.Zt. mit RĂĽckenschild und –vergoldung. Decken etwas berieben. 0 €
Erste Ausgabe. - Gelegentlich etwas fleckig. Ungewöhnlich gemusterte Vorsatzpapiere.
Seltenes Spätwerk des großen Pädagogen J.B.Basedow (Hamburg 1724 – 1790 Magdeburg), in dem er in einem Auszug aus EDWARD YOUNGs Night Thoughts nach der Übersetzung J.A. EBERts „zum Besten sowohl des Dess. Instituts, und anderer ähnlichen Einrichtungen ... durch lehrreiche und gemeinnützige Verkürzungen es möglich machen [wollte], die angenehmsten und gesundesten Früchte ... berühmten Schriftsteller zu genießen.“ (S.V). Wichtig ist das Buch aber v.a. wegen der „Vorrede, Gerichtet an der Fürstinn von Dessau, Königliche Hoheit, und auch den Zustand des Instituts betreffend“. Hier äußert sich der Gründer des Philanthropinums zur krisenhaften Situation des Instituts nach dem Weggang CAMPEs. Basedow bittet die Fürstin um weitere Unterstützung zur Fortführung des Instituts und weist auf die zugesagte Förderung „weltbürgerlicher“ Personen und anderer Institute hin, u.a. von „Israelitischen Gesellschaften“. Auch sonst erwähnt er mehrfach die Zusammenarbeit mit „Israeliten“, „für deren Verbesserung unser Institut nicht nur aus Menschenliebe, sondern auch schon aus Dankbarkeit sorgen muß“ (S.VI). BASEDOW stand in freundschaftlichem Verhältnis zu MENDELSSOHN, der übrigens in Kohelet Mussar (1755) Auszüge aus YOUNGs Night Thoughts ins Hebräische übersetzt hatte; die philantropische Pädagogik war Praxis an der jüdischen Freischule in Berlin.
 
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