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Goethe, Johann Wolfgang von.


Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Erster (- FĂĽnfundfunfzigster) Band. In 28 Bänden. Mit einer Kupfertafel und fĂĽnf gefalteten Beilagen. Unter des durchlauchtigsten deutschen Bundes schĂĽtzenden Privilegien. [Mit:] MUSCULUS, CHRISTIAN THEODOR. Inhalts- und NamenVerzeichnisse ĂĽber sämmtliche Goethe’sche Werke nach der Ausgabe letzter Hand und dem Nachlasse ... unter Mitwirkung des Hofraths und Bibliothekars Dr.RIEMER Stuttgart und TĂĽbingen, in der J.G. Cotta’schen Buchhandlung 1827 - 1834/5.. Gr-8°. . Halblederbände d.Zt. mit RĂĽckenvergoldung. Etwas berieben, Ecken teils etwas bestoĂźen. Das Leder von Bd.3 weicht farblich etwas ab, jedoch belegen Vergoldung, Bezugspapiere sowie die Zeichen des Alters, daĂź der Band seit jeher zu dem Exemplar gehört. 0 €
Die oft „Großoktav“-Ausgabe genannte Variante der Ausgabe letzter Hand (Hagen 24 u. 24a [Musculus]). - Gelegentlich etwas stockfleckig. Vorsätze und Innendeckel in den Ecken leimschattig. Bde 41 – 55 mit den oft fehlenden zweiten Titeln „Nachgelassene Werke. Erster (- Funfzehnter) Band.“.
Bis auf die Nachlaßbände 56-60, die erst 1842 von Eckermann herausgegeben wurden und nichts Wesentliches mehr enthalten, was nicht in Ausgaben seit 1833 gedruckt war, vollständiges Exemplar. Zeitgenössisch gebunden und, trotz der Alterungsspuren der Rücken sehr dekorativ wirkend ist die „große“ Ausgabe selten. Die „Ausgabe letzter Hand“ wurde gründlich vorbereitet, von Goethe selbst und einem Stab von Mitarbeitern, einer „kompetenten Mannschaft, die leidenschaftlich bei der Arbeit war, hingebungsvoll, als ginge es um die eigene Sache.“ (S.Unseld, Goethe und seine Verleger S.513). Alle aufzunehmenden Texte wurden einer Revision unterzogen. Zusammen mit dem handschriftlichen Nachlaß ist sie nach wie vor Grundlage aller modernen Ausgaben. Besonders bedeutsam ist diese Ausgabe wegen der endgültigen Fassung des ersten Teils des 'Faust' im 12. Band und wegen des Erstdrucks von dessen zweitem Teil in Bd.41, dem ersten Nachlaßband. Zum ersten mal sind alle Teile der Beschreibung von Goethes Italienreise gedruckt, ebenso erstmals die definitive Fassung von 'Wilhelm Meisters Wanderjahre'. Die Bedeutung, die Goethe dieser letzten Sammlung seiner Werke beimaß, äußert sich auch in dem langwierigen Unterfangen, Privilegien gegen den Nachdruck von allen deutschen Ländern zu erhalten. Beinahe ein ganzes Jahr dauerte es, doch schließlich hatte er erreicht, daß „auf dem Titelblatt der Ausgabe ... der stolze, formal-juristisch weder ganz falsche, noch ganz richtige Vermerk: ‚Unter des durchlauchtigsten deutschen Bundes schützenden Privilegien’ [prangte].“ (Unseld S.528). Cotta hatte 1825 seine Druckerei in Augsburg mit einer der neuerfundenen Schnellpressen ausgestattet. Dadurch wurden erheblich höhere Auflagenzahlen möglich, als bei jeder der früheren Ausgaben von Goethes Werken. Waren von der nur 10 Jahre früher erschienenen 20bändigen noch ca3000 und von der „Wiener“ Ausgabe 2500 Exemplare gedruckt worden, so stieg die Zahl für die Ausgabe letzter Hand auf bis zu 20 000. Von den darin enthaltenen 3000 Exemplaren der vorliegenden großen Version konnten zu Goethes Lebzeiten nur ca1400 abgesetzt werden. Auf Goethe selbst geht die Forderung nach einer repräsentativen Teilauflage zurück. „Cottas Begriff des ‚NationalDenkmals’ aufgreifend [meinte Goethe], die neue Ausgabe dürfe man ‚ohne Anmaßung eine National-Angelegenheit nennen’, sie solle deshalb nicht nur als Taschenausgabe, sondern auch als schön gebundene Ausgabe in Oktav vorliegen.“ (Unseld S.545).
 
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