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Hess, David.


Kleine Gem√§hlde, Reminiszenzen und Abgebrochne Gedanken von einem Dilettanten. Mit einem gestochenen Titel mit Vignette, sechzehn Textvignetten (von F.N.K√ĖNIG nach D. HESS), gestoch. Zwischentitel und 9 S. gestoch. Noten. Z√ľrich, bey Orell, F√ľssli und Compagnie 1802. XI S., (1) Bl., 257, 9 S.. Lederband d.Zt. mit R√ľckenschild und -vergoldung, doppelte Deckelfileten. R√ľcken etwas ausgef√§rbt, leicht berieben. 0 €
Erste Ausgabe (Goedeke VI,498,10.,3 [nur die Titelauflage von 1810] u. XII,92,6; Lonchamp 1468a; Lanck./O. III,101 u. Abb. 174-176). - Gelegentlich leicht stockfleckig. Auf Velin. Marmorierte Vorsätze.
"Um die Jahrhundertwende besa√ü die Schweiz eine Reihe von begabten Dilettanten, die sich bald als Dichter, bald als Maler bet√§tigten. Zu diesen z√§hlt ... vor allem der Z√ľricher Ratsherr David He√ü ... Er hat seine Dichtungen zuweilen mit niedlichen Vignetten geschm√ľckt. Sein erstes Werk, die kleinen Gem√§lde ... versah er mit zwanzig [d.i. falsch] Vignetten, die gr√∂√ütenteils von K√∂nig radiert wurden. He√ü, der sich seines Dilettantismus durchaus bewu√üt war, f√ľgte seinem Manuskript die Bemerkung bei: 'Haupts√§chlich bitte ich Herrn K√∂nig, die Vignetten von allen Zeichnungs- und Beleuchtungsfehlern zu reinigen, die √ľberall ins Auge fallen, sich nur an die Idee und nirgends an den Kontur zu halten und sie mit Geist und Leichtigkeit zu beleben, welche den Entw√ľrfen g√§nzlich mangeln.' So verbesserte und √§nderte K√∂nig mancherlei, wor√ľber sich He√ü sehr erfreut zeigte. Sein Biograph Eschmann urteilt √ľber das B√§ndchen: 'Die Gem√§lde sind so recht ein Dilettantendokument jener Zeit, ein bi√üchen Dichtung, Musik und bildende Kunst, aber nichts von Bedeutung und nichts ganz.' Obwohl man Eschmann im Grunde recht geben mu√ü, geht von dem Werkchen mit seinem klaren Druck, seinem sch√∂nen Satzspiegel und den zierlichen, in den geistvollen Erfindungen an Dunker erinnernden Vignetten ein eigent√ľmlicher Zauber aus." (Lanck./O.). Ebenso spr√∂de wie Eschmann urteilt der Rezensent der ALZ (1802, No.255,Sp.565f.), geht weder auf Noten noch die sch√∂nen Vignetten ein, nennt sie nicht einmal, und hat eigenartigerweise nur 248 S. Umfang, so da√ü sich mir die Frage stellt, ob es eventuell eine einfache Ausgabe ohne Illustrationen gegeben hat, und eine Vorzugsausgabe, wie es das vorliegende, aufwendig ausgestattete Exemplar in jeder Hinsicht nahelegt.
 
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