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Meinert, Friedrich.


Encyclopädie der Kriegswissenschaften und der Kriegskunst, für das Militär und für andere gebildete Stände. Erster Band, welcher die Einleitung in den generellen Theil enthält [d.i. alles, was erschien]. Leipzig,, in der Weidmannschen Buchhandlung 1800.. XVI, 536 S. . Marmorierter Halblederband d.Zt. mit 2 farb. Rückenschilden und –vergoldung. Ecken etwas bestoßen. Die Stempel der Rückenvergoldung zeigen im oberen Feld die gekrönten Initialen „FR VI“, in den Feldern darunter das königl. Dänische Wappen. 0 €
Erste Ausgabe (nicht bei Zischka; nicht in der Slg.Seemann; dieser Titel nicht bei Poggendorff). - Sigle und Stempel einer dänischen Offiziersschule a.d. Titel.
Fr.Meinert (Göllschau/Liegnitz 1757 – 1828 Schweidnitz) war Sohn eines Unteroffiziers. 1786 promovierte er in Halle und wurde ein Jahr darauf a.o. Professor der Philosophie an der dortigen Universität, wie auch Inspektor der königl. Freitische. Den militärischen Wissenschaften näherte er sich über Veröffentlichungen zu deren mathematischen Aspekten seit 1788. 1797 begann er seine militärische Laufbahn als Königl. Preussischer Lieutenant in der zweiten Ingenieurbrigade und wurde 1799 als Lehrer der Fortifikation und des Festungskriegs an die damalige Königl. Ingenieur-Akademie zu Potsdam versetzt. Seine Karriere setzte er fort als Seconde-Capitain (1800), Premier-Capitain (1810), Major (1814) und Oberst-Lieutenant (1822). 1825 schied er als Obrist aus dem aktiven Militärdienst aus. Zuletzt war er „Lehrer der Fortification bey der allgemeinen Kriegsschule, wie auch Lehrer der speciellen Kriegskunst und der Civilbaukunst nach Kriegszwecken für die Ingenieure der ersten Klasse bey der vereinigten Artillerie- und Ingenieur-Schule zu Berlin.“ (Hamb./M.). Die mir zugänglichen biographischen Quellen sagen nichts über Einsätze während der damaligen Feldzüge. Er scheint seine gesamte Laufbahn als Lehrer verbracht zu haben, was auch seinem Status als Mitglied „vieler gelehrten und gemeinnützigen Gesellschaften“ (Gelehrtes Berlin im Jahre 1825) eher entsprach. Neben seinen Veröffentlichungen zu miltärwissenschaftlichen Problemen verfaßte er Schriften zur Astronomie, Geodäsie, Ökonomie und Architektur (neben der Fortifikation auch zur „schönen Landbaukunst“). Die vorliegende, auf mehrer Bände angelegte Encyclopädie kam über diesen ersten Teil nicht hinaus. „Die Fortsetzung ist durch Zeitumstände verhindert worden.“ (a.a.O.). Ähnlich erging es seinem 1806 unternommenen Werk "Allgemeines militärisches Lexicon", von dem ebenfalls nur der erste Band erschien. Die vorliegende Encyclopädie ist selten. In den mir zugänglichen Bibliotheksverzeichnissen kann ich lediglich das Exemplar der SUB Göttingen nachweisen. Darüberhinaus liegt sie in einem bemerkenswerten Exemplar vor.
 
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