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Tieck, Ludwig.


Middletons Römische Geschichte Ciceros Zeitalter umfassend, verbunden mit dessen Lebensgeschichte. Aus dem Englischen von G[ünther] K[arl] F[riedrich] Seidel. Erster (- Vierter) Band. In vier Bänden. Danzig, bei Ferdinand Troschel 1791 - 1793. XX, 316 S.; Titel, 334 S.; Titel, 334 S.; Titel, 390 S. Pappbände d.Zt. mit Rückenschild und –vergoldung. Etwas berieben, Bd.1 stärker, Kanten an Bdn 1 u.2 stärker bestoßen, sonst an Ecken und Kapitalen etwas bestoßen, handschriftl. Bibliothekssigle a.d. Rücken.
Erste Ausgabe (Nicht bei Goedeke, nicht bei Hirschberg; W./G.? 2). - Bd.1 bis S.XIV mit kleiner, schmaler Fehlstelle im Rand, gelegentlich leicht stockfleckig. Aus der Bibliothek des Herzogs von Sachsen-Weimar Eisenach, Haus Eisenach, dessen Exlibris a.d. Innendeckeln und Stempel a.d. Titeln.
Tieck, den schon sein Vater wegen seines frühen Lesens für ein Wunderkind hielt, fiel auch seinen Lehrern am Friedrichswerderschen Gymnasium bald auf. Einige unter ihnen schreckten nicht davor zurück, sich der Talente ihres Schülers für eigene Arbeiten zu bedienen. Für F.E. RAMBACHS ossianische Schauergeschichte "Die eiserne Maske" hatte Tieck „ein paar lyrische Einlagen verfertigt“ (R.Paulin), für dessen "Thaten und Feinheiten renommierter Kraftgenies" schrieb er das letzte Kapitel des zweiten Bandes fertig. „Ein anderer Lehrer, G.K.F.Seidel, war wohl weniger an Tiecks Prosastil interessiert als an seiner Fähigkeit, aus dem Englischen zu übersetzen. Es ging um die Römische Geschichte ... des Cambridger Gelehrten CONYERS MIDDLETON. Über Tiecks Anteil gibt es nur Spekulationen. Tieck hatte offenbar keine Skrupel, einem Unternehmen seine Feder zu leihen, das Seidel mit GEDIKES und GARVES Moralphilosophie verknüpfte und das der Jugend, wie er hoffte, vernünftige – unrevolutionäre – Ideen von Freiheit einflößen sollte und eine Hochschätzung der Tugend. ... Offenkundig aber waren die Aussichten gut für einen jungen Mann, der über Talent, eine flotte Feder und entsprechende Verbindungen verfügte.“ (R.Paulin. Ludwig Tieck, 1988. S.22f.).
 
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