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Euler, Leonhard.


Neue Grundsätze der Artillerie enthaltend die Bestimmung der Gewalt des Pulvers nebst einer Untersuchung über den Unterscheid des Wiederstands der Luft in schnellen und langsamen Bewegungen - aus dem Englischen des Hrn. BENJAMIN ROBINS Übersetzt und mit den nöthigen Erläuterungen und Anmerkungen versehen. Mit einer Titelvignette und 8 gefalteten Tafeln. Berlin, bey A.Haude Königl. und der Academie der Wissenschaften privil. Buchhändler 1745. (8) Bll., 720 S.. Halblederband d.Zt. auf 5 Bünden mit Rückenschild. Ecken und Kanten bestossen, berieben, Leder über den Gelenken rissig.
Sehr seltene erste (dt.) Ausgabe. (Poggendorff I,689 [Euler] u. II,666 [Robins]; Jähns III,2391; Darmstaedter S.188). - Stockfleckig.
Das bahnbrechende Werk des Engländers B.Robins, der nach Lösungen ballistischer und pyrotechnischer Probleme forschte. „Robins probably is best known as the inventor of the ballistic pendulum. (...). Robins best known work, New Principles of Gunnery, appeared in 1742(...). It was there that Robins described the ballistic pendulum.“ (DSB 11,493f.). „Robins set down for the first time a logical mathematical basis for computations upon which modern gunnery has been founded.“ (Riling, Guns and Shooting 223). Euler, der seit 1727 an der Akademie in Petersburg gelehrt hatte, 1741 einem Ruf an die neugegründete Akademie in Berlin gefolgt war und 1744 zum Direktor der mathematischen Klasse ernannt wurde, hat das Grundwerk wesentlich erweitert und kommentiert und „dieses Werk wohl Friedrich II. (...) als Nützlichkeitsnachweis für die Mathematik dargebracht.“ (Killy, DBE III,193). Das Werk regte u.a. J.H.Lambert zu eigenen Berechnungen an; der preußische General G.F.von Tempelhoff benutzte es „in seinem Bombardier prussien (Berlin 1781) zur Lösung des ballistischen Problems. ... Um die Anfangsgeschwindigkeit der Kanonenkugeln etc. zu prüfen, dient der ballistische Pendel. Der von Robins erfundene besteht in einer Maschine, bei der ein starker Holzblock pendelartig aufgehangen ist, gegen den eine Kugel abgeschossen wird, worauf man aus dem Schwingungswinkel des Pendels die Geschwindigkeit der abgeschossenen Kugel berechnet.“ (Meyer 1857,II,851).
 
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